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Donnerstag, 9. Juni 2016

Sei Frech und Wild und Wunderbar!



Ich stecke derzeit ganz tief in einem Probenähfrust. "Warum?!" kann ich nicht genau sagen. Ich drödle vor mich hin und mache ständig zwischendurch etwas anderes, oder der Alltag mit Kind holt mich ein, und schon habe ich einen ziemlichen Druck. Nähe kurz vor knapp und volle Karacho einen Abend durch. Dabei muss man bedenken, dass unser freier Abend meist gegen zehn beginnt. Davor habe ich keine freie Minute, denn das Kind schläft nicht. Es ist ja nicht dunkel. Und da hat sie doch recht. 


Zurzeit verbinde ich also lieber Probeplotten mit Nähwerken, die auch mal flott von der Hand gehen, oder von denen ich weiß, dass sie mir passen bzw. Ich in sie hineinpasse. Oder ich nähe gerne für die Kleine Probe. Weil es so wahnsinnig schnell geht im Vergleich zu meinen Stücken. Oder ich verbinde Probeplotten mit einem Freebook, welches eine Anleitung darstellt, um ein neues Werk zu erhalten. Hier heißt es "Frei, Wild und Wunderbar". Und kommt von Goldkrönchen!


Als Basis habe ich mir das Latzshirt von Goldkrönchen geschnappt. Claudi erklärt in ihrer Anleitung dann ganz genau, wie du das Shirt so veränderst bzw erweiterst, dass du am Ende ein "Frei, wild und wunderbar" in den Händen hälst. Erlaubt ist dabei eigentlich alles. Wilder und Freier als Wild oder beide Arme abändern oder oder. Aus dem Tutorial lässt sich auch ganz einfach ein Poncho für den Herbst / Winter nähen. Das habe ich auch vor, sobald es frisch wird. Jetzt gerade ziehe ich mir bei einer kühlen Brise gerade tatsächlich mein Frei, Wild und Wunderbar über. Bekomme ein bisschen frische Luft ab, erfriere aber nicht. Ich mag ja dieses Sommerlüftchen. Wobei das irgendwie ganz merkwürdig klingt bei diesem Wechselwetter. Ich muss gestehen, da macht sich das Outfit super. 



Dazu habe ich passenderweise den Plott "Wild&Free" aus einer Kooperation von meiner lieben Katie von Katiela und mir genommen und das Melangeshirt noch etwas aufgepeppt. Ich finde das super. Als ich das Shirt dann im Probeplotten zeigte, waren alle erstmal verwirrt: "Zwei unterschiedliche Ärmel?!". Ja, es ist halt wild und frei. Und das passt doch irgendwie alles zusammen. Ich finde es super. Und habe mich wieder etwas mehr mit meiner Cover angefreundet! Sie kommt mittlerweile eigentlich immer zum Einsatz. Übung macht den Meister oder auch... Wir müssen das mit dem gerade nähen bei der Cover noch etwas üben. 


Und auch das mit dem Probenähen müssen wir gedanklich noch ein wenig in Form bringen à la "sei frech und wild und wunderbar". Das heißt nämlich nicht, dass ich es nicht gerne mache, ich liebe es Teil von etwas Neuem zu sein, aber irgendwas blockiert da gerade innerlich sehr. Vielleicht ist es einfach zu viel oder nicht immer der perfekte Zeitpunkt. "Auch wenn das [Nähen] manchmal [schwierig] ist, bin ich froh, froh dabei zu sein".

Herzlichst, eure Ephrata 

Schnittmuster: Frei, wild und wunderbar von Goldkrönchen
Stoff: Senf-melange von Lillestoff
Plott: Wild&free von Katiela und Ephissophie
Plotterfolie: Plottermarie

Freitag, 3. Juni 2016

Alter Pfau!

 "Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau,  mit dreißig ein Löwe,  mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund,  mit siebzig ein Affe,  mit achtzig - nichts." - 
Baltasar Gracián y Morales (Handorakel und Kunst der Weltklugheit)


Was ist der Mensch zuvor? Und warum sollte der Mensch erst mit 20 Jahren wieder ein Pfau sein? Klingt das dann nicht meist schon ab. Die Pfauenzeit entspricht doch eher der Pupertät oder nicht? Bzw ist man in der Pupertät nicht irgendwie alles zugleich? Wieso kommen diese Assoziationen eigentlich alle aus dem Tierreich? Dummer Esel. Dumme Gans. Dumme Ziege. Warum sagt man nicht Dummer Mann anstatt Dummer Hund? Und dumme Frau anstatt dumme Kuh?


Was haben Tiere mit unserem Verhalten zu tun? Nichts. Rein gar nichts. Deshalb sind es ja Assoziationen. Störrischer Esel passt. Eitler Pfau auch. Aber Frechdachs zum Beispiel? Oder einfach nur dummes Tier? Hmm...


Ich finde diese Vergleiche nicht gelungen. Diffamierend für de Tiere. Dass ein Pfau ein Rad schlägt, um das Weibchen zu beeindrucken oder ein Esel auch mal stehen bleibt, einfach aus purer Sturheit (Das weiß man ja spätestens seit der Schuh des Manitu) ist selbsterklärend und passt natürlich wie die Faust aufs Auge, der Topf auf den Deckel. Wieder solche Beschreibungen. Warum reden wir nicht einmal Klartext? Hey du bist eitel, hey du sture (Name einsetzen), anstatt sturer Bock. Wieso sind wir immer so feige? Ich nehme mich hier nicht raus, ich bin nicht außen vor, ich rede auch gerne Drumherum und mal Hintenrum, anstatt immer Klartext ins Gesicht. Das heißt aber nicht, dass ich es nicht mache, wenn mich jemand um meine Meinung bittet. Nur habe ich oft das Gefühl, dass diese Meinung dann eigentlich so gar nicht gehört werden will. Man soll dem anderen oft das sagen, was er hören will. Wie gesagt? Ich nehme mich da nicht raus. Ich höre auch lieber ein Kompliment, als "negative" Kritik, die mir zum Positiven verhelfen soll. Kritik ist nie schön, egal ob sie konstuktiv oder verletzend ausgelegt wird. Man muss sie verarbeiten und anfangen sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Etwas, was man nur ungern macht, weil dann Zweifel hervorgerufen werden, die man oftmals gerade erst beseitigt hat.


Ich bemerke dies gerade am Besten in meiner Tochter. Wir befinden uns gerade in der sogenannten Trotzphase. Testen also die Grenzen aus und entdecken so, wer wir sind, was wir mögen, was nicht. Erfahren dadurch aber auch eine Menge Kritik. Mal positiv ("Wow weiter so"), mal negativ ("Man schlägt nicht / Beißt nicht / ..."). Diese Kritik bezieht sie klarerweise auf sich. Und manchmal fällt es ihr schwer sie zu verarbeiten. Sie zieht sich dann zurück, denkt nach, teils weint sie dann, wenn man nochmals mit ihr darüber spricht. Man sieht, sie ist verletzt. Auch wenn man dies vielleicht nicht wollte, so bleibt da eben doch oft etwas zurück. Aber es macht stark. Und dass soll ihr auch dieser Pfau zeigen. Egal, ob Ablehnung oder Anerkennung. Du bist stark und wirst genau durch solche Situationen wachsen und immer mehr erkennen, wer du bist. Wo deine Stärken und Schwächen liegen, was du fördern sollst. Und ja, diese Kritik hört nie auf. Auch beim Alten Pfau nicht!

Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Himmlische Ärmchen Anna GOES SUMMER von Himmelblau
Stoff: Rose Quartz von Lillestoff
Folie: Plottermarie

Dienstag, 24. Mai 2016

Manchmal ist das so ein Gruppendings.

Kennt ihr dieses Gefühl in einer Gruppe zu sein und euch mit eurer Meinung und euren Ideen, all eurem Wissen und Sein, alleine zu fühlen? Nein. Dann müsst ihr diesen Text nicht lesen. Denn es gibt vielerlei Menschen, die von Anfang an angekommen sind, sich dort positionieren und wohlfühlen, ausleben und Spaß haben. Das gönne ich jedem. Aber es gibt auch andere. Und darüber möchte ich sprechen. 


Nicht jeder Mensch ist deshalb ein Einzelgänger oder "Einzelfall", nur weil er sich nicht 100% integriert. Er ist nur anders. Und passt vielleicht in eine andere Gruppe, die mehr seinem Wesen entspricht. Manche Menschen finden aber auch nie die eine Gruppe. Das gibt es auch. Das sind oft die, die wie "into the wild" einfach mal Reißaus nehmen. Oder es gibt Menschen, die agieren in mehreren Gruppen. Weil sie eben vom Wesen her so offen sind, unterschiedliche Hobbys verfolgen, usw. Jeder hat eine Gruppe. Denn von Anfang ist man schon einmal in einer Familie aufgewachsen. Und eine Gruppe besteht eben aus mehr als einer Person. Dann gibt es oft im Kindergarten die besten Freunde, vielleicht noch einen Jungscharkreis, eine Spielgruppe oder Sportmannschaft, irgendwann werden es die jugendlichen Cliquen, Kollegen, die eigene Familie,... Dafür braucht man Sachen, die verbinden. Das ist gut, der Mensch ist kein Einzelgänger. Zumindest nicht von Natur aus. Sonst gäbe es keine Ortschaften und Städte. Man braucht dieses Zugehörigkeitsgefühl. 


Hin und wieder sucht man sich aber selbst. Ob es nun daran liegt, dass einem die eigene Gruppe zweifeln lässt, ob man wirklich dazu passt. Denn hin und wieder verändert sich die Gruppe und man selbst nicht. Es kann auch andersherum sein. Man verändert sich, die Gruppe aber bleibt. Es ist normal. Und okay. 

Man muss nicht zu jedem passen. Man muss sich nicht immer passend fühlen. Man kann es dann passend machen oder bleiben lassen, um seiner selbst zu entfalten. Und eventuell eine besser passende Gruppe suchen. Man darf dann sagen, was einem an der Gruppe gestört hat, warum man gegangen ist, denn die anderen möchten das meist auch gerne wissen. Darüber reden, um sich selbst zu befreien, durchatmen, neu starten. Und das immer und immer wieder. 


Ich selbst bin ein Mensch, der oft nicht in Gruppen passt. Viele Freundschaften gehen in die Brüche. Ich war frühreif, damit fing es an. Das sind nicht viele und pupertierende Mädchen sind oftmals auf der Suche nach sich selbst oder der Liebe.  Dadurch war ich anders. Das ging so weiter. Ich machte eben früh Party und hatte mit 18, als andere dann damit anfingen, schon anderes im Kopf. Arbeiten, um die Welt entdecken zu können, Gesellschaft, Politik. Während viele meiner Freunde sich dann erst mit Jungs und solchen Sachen auseinandersetzten, setzte ich mich gerne mit Terrorismusursachen und Eventmanagement auseinander. Dann kam mein Mann und mein erstes Kind mit 21. Viele bezeichnen es als asozial, ich als natürliche Folge meines ganzes Lebens. Mit 23 heirate ich. Das ist okay. Aber dadurch hatte ich es schwer in Gruppen zu passen. Eine Zeit lang zu erwachsen und reif, eine Zeit lang zu langweilig da eben reifer, eine Zeit lang zu sehr auf der Suche nach sich selbst und der Liebe, und jetzt als junge Mutter ist es wieder schwer Anschluss zu finden. Man ist für die Teenager und jungen Erwachsenen zu weit und für die älteren Mütter oftmals zu jung. 

Freundschaften gehen, Gruppen gehen und es kommen neue. Ganz selten bleiben auch welche, egal, ob wenig oder viel Kontakt. Das hat mir mein bester Freund zu meiner Hochzeit geschrieben. Das sind die, die dich über lange Zeit begleiten und jede merkwürdige Veränderung mitmachen. Sieben Mal im Leben verändert sich anscheinend die ganze Persönlichkeit. Damit muss nicht jeder klar kommen. Das ist okay. Aber nur weil man sich nicht ähnelt, heißt das nicht, dass man deshalb einen bewusst ausschließen muss. Das machen Gruppen unterbewusst nämlich oft. Und das spürt man.
Dann redet man in einer anderen Gruppe darüber, um sich darüber auszulassen. Es wird getratscht und manchmal mehr. Lästern ist loslassen und sich lösen. Es ist befreiend. Und jeder macht es. Weil jeder manchmal diese Situationen erlebt. Das es nicht gut ist, ist einem oft bewusst, oft im Nachhinein. Aber im ersten Moment ist es gut. Und das zählt. Denn, wenn man nichts verarbeitet, geht man auch kaputt. Nicht cool ist es, wenn man aber in verschiedenen Gruppen agiert, diese gegeneinander ausspielt, wie ein Fähnchen im Wind agiert, mal hier, mal da. Gerade wie der Wind einen trägt. 


Manchmal ist eben alles ein Gruppendings. Und nicht jede Gruppe muss zueinander passen und nicht jeder in eine bestimmte Gruppe, und nicht alle müssen überhaupt in eine Gruppe gehören. Gruppen dürfen übereinander reden, miteinander auch, aber das heißt nicht, dass sie versuchen müssen, die andere kaputt zu machen, denn dort sind Menschen drin, die verletzbar sind, genau wie Du und Ich. 

Herzlichst, eure Ephrata 

Übers Genähte: 
Schnittmuster: Lupita von Milchmonster als Kleidversion
Stoff: Jersey in Grün-melange von Lillestoff
Plott: Darüber muss ich erstmal Party machen / Teensworld von Cutting Curves
Folien: Plotterprinzessin, eine Foliensponsorin von den Schlummerschnitten 

Für mich persönlich habe ich beschlossen neben den #Schlummerschnitten (diese Woche übrigens bei mir, mit Cutting Curves als Sponsor!) auch eine #nähesnochmal Reihe zu starten. Ich habe Schnitte, meist die nicht ganz so günstigen, die einen erheblichen Spielraum, was Variationsmöglichkeiten angeht, zulassen. Lupita ist eines davon. Und Lupita mag ich sehr. Ihr habt sie schon einige Male (Zum Beispiel hier und hier) als Basictop hier gesehen. Nun das Basickleid, welches bestimmt nicht nur einmal im Schrank landet. Es gibt aber auch noch einen Knopfleistenausschnitt, eine Neckholderversion und eine Maxikleiderweiterung. Das heißt, ich habe noch drei Varianten, die sich natürlich auch untereinander noch ein paar mal kreuzen können, übrig, die genäht werden müssen. In meinen Augen. Ich fange mit meiner persönlichen Challenge nach meiner Hochzeit an, trete was dasProbenähen angeht, wesentlich kürzer, nähe mehr nur für mich. Die #Schlummerschnitte haben mir schon näher gebracht, was es heißt, wieder an sich und alte vergessene Schnitte zu denken. #nähesnochmal soll den Schnitten noch mehr Leben einhauchen, mir vielleicht auch die Möglichkeit geben, Schnitte genauer zu betrachten und dadurch eine ausführliche Rezension zu einem Schnitt zu schreiben. Mag jemand mich auf diesem Weg begleiten? 

Montag, 23. Mai 2016

Schlummerschnitte #8 [Kurz, Klein, Knapp]

Darum handelt es sich diese Woche. Knielang, Hotpants, Unterwäsche. Und nein, ich zeige mich nicht darin, denn ich habe mich für letzteres entschieden. Etwas persönliches, wobei ich in erster Linie immer Reststoffe dafür genutzt habe. Und einmal ein wenig Spitze. Dazu aber später.
In manchen Kulturen und religiösen Kreisen, und ich spiele hier nicht nur auf den Islam an, auch manche christliche Gruppierungen oder sonstige, ist es verpöhnt, als Dame kurze Kleidung zu tragen. Okay, auch manche Männer tragen diese nicht. Dies gilt es auch zu sagen. Es ist ein sehr freizügiges Thema, zumindest ab einer gewissen Beinhöhe, ein sehr kontroverses, ein politisches, religiöses, sexualisiertes, etc. Und trotzdem möchten wir es wagen: wollt ihr kurze Shorts, Hotpants oder Unterwäsche endlich tragen? Und zwar selbstgenähte? 


Da ich selbst Unterwäsche genäht habe, bzw. eine enganliegenden Panties, welche unter den Begriff Unterwäsche, der viel mehr als Unterhose bezeichnet, habe ich beschlossen mich damit zu beschäftigen. Ich denke, dies ist okay. Wie immer bringe ich aber am Ende noch Verweise auf Hotpants, Shorts, etc zur Sprache. Da ich eine Dame bin, beschäftige ich mich mit Damenunterhosen. Wichtig ist es zu wissen, dass Männerunterwäsche länger besteht und die Grundlage die mittelalterliche Brouche darstellte, dass bei Männern zwischen kurzer und langer Unterwäsche und Unterhosen mit oder ohne Eingriff unterschieden wird. 


Kennt ihr denn noch alte Filme, in denen Frauen mit knielanger oder längerer Unterwäsche rumläuft, meist weiß, aus Leinen oder anderen groben Stoffen? Dann befinden wir uns schätzungsweise in den Jahren nach 1805. 1840 mussten Damen dann Unterhosen tragen. Nur ärmere Schichten konnten dies meist nicht leisten und trugen "unten ohne". Die ersten Damenunterhosen waren aber im Schritt offen (Beinkleider, Stehbrunzhose). Die Unterhose entwickelte sich zu einer weiteren Pluderhose. Später wurden Kombinationen aus Ober- und Unterteil entwickelt, wie zB die Hemdhose. Dem heutigen Jumpsuit oder Body ähnlich. 1914 wurde dann der Schlüpfer eingeführt. Auch diese wurden zeitweise immer knapper (Stringtanga, etc), teils wird keine Unterhose getragen oder sogar sichtbar, das heißt, man trägt die Unterwäsche entweder über der eigentlichen Hose oder lässt sie hin und wieder durchblitzen. 


Shorts ist ein allgemeiner Begriff für Hosen, die nicht über das Knie reichen. Diese werden noch einmal gesplittet in Boxershorts, Bermudashorts, Turnhosen (Beispiel: Radlerhose) oder auch Hotpants. Hotpants betonen vor allem das weibliche Gesäß. Teils bedecken sie dieses nicht vollständig. Erst seit 1971 sind diese erhältlich, nachdem der Minirock in der Gesellschaft anerkannte wurde. Und hier haben wir den Konflikt: in manchen Kulturen ist dies anerkannt, in anderen nicht. Auch bei uns wird immer wieder diskutiert, ob diese überall angemessen sind (wie zum Beispiel in der Schule). Hier ist es diese Woche auf jeden Fall angemessen. Ich möchte betonen, dass ihr eure Unterwäsche nicht an euch zeigen müsst, oder überhaupt. Aber ihr dürft es ausdrücklich. Natürlich nur selbstgenähte nach einem Schnitt, den ihr nicht genäht habt. Oder Männer, wie wäre es mit den ersten eigenen Boxershorts? Das Wichtigste: in der Kürze liegt die Würze (Unter dem Knie und mit zwei Beinausschnitten). 

Schnittmuster: Marla von Schnittreif (Ich habe noch zwei weitere genäht, aber da die Panties so gemütlich sind, sind diese mal wieder im Wäschekorb)
Stoff: Lillestoff
Plott: Nightcats von Cutting Curves
Plotterfolie: Plotterprinzessin (Eine Sponsorin!)


Und nun stelle ich euch den Sponsor dieser Woche vor. Geraldine von Cutting Curves für welche ich im Stammteam wunderschöne Motive plotten darf (zum Beispiel die Katze auf der Unterhose, Serie "Nightcats"). Geraldine ist 29 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und kam vor dem Plotten zum Nähen. Sie betreibt zusammen mit ihrem Mann den Onlineshop und kam durch eine gute Freundin (Tuffelchen) überhaupt erst auf die Idee vielseitige Designs zum Basteln und Textilienverschönern zu entwerfen. Oftmals sind diese an Jahreszeiten angelehnt und meist Designs für Kinder, aber auch junge Erwachsene. Schaut euch mal um, denn einer der Teilnehmer / innen dieser Woche hat die Chance eine Plotterdatei oder ein Bügelbild nach Wahl zu gewinnen, wenn er / sie sich an Regeln und FAQ hält. 

Und wenn wir schon bei Gewinnen sind, liebe Anja vom Blog Freizeitparadies, du darfst dich freuen, denn du hast die Ehre für Katiela Probenähen zu dürfen. Ich freue mich auf deine Gesellschaft. Bitte melde dich bei mir (Email. ephissophie.gmail.com) innerhalb von 48 Stunden!




Mittwoch, 18. Mai 2016

Leylin, die zweite. Oder auch Bloggeburtstag und Blogname.

Heute zeige ich euch endlich die zweite Leylin, welche ich im Probenähen bei Anna von Karlotta-Klamotta genäht habe. Ich muss sagen, ich bin da ziemlich stolz auf mich, denn meiner Tochter gefiel sie auf Anhieb so gut, dass sie sie nicht mehr ausziehen wollte. Es gibt Teile, die zieht sie eher quängelig an. Dieses nicht.


Wie man auf den Fotos deutlich erkennen kann. Es war der erste sonnige Frühlingstag, sie ist zum ersten Mal alleine Puky gefahren und war dadurch sowieso gut drauf. Schaut mich an, ich kann das jetzt alleine. Stolze Mama, stolze Tochter.


Danach war sie aber so hungrig vor Anstrengung, dass sie schnell ein ganzes Brot verdrückte - ich kann euch sagen, sie ist, was das angeht, nicht der Meister.


Worüber ich euch aber eigentlich an diesem Tag erzählen wollte, und auch in Bezug auf den Bloggeburtstag die nächsten Tage... Wie entstand eigentlich unser Blogname?! Vor einigen Tagen wurde in einer Facebookgruppe nach den Blognamen und deren Entstehung, Bedeutung gefragt. Die meisten haben wirklich Namen, die sie aus Vornamen etc. zusammensetzen, aus Spitznamen, aus was weiß ich was. Das ist ziemlich gängig, aber auch verständlich, wenn man bedenkt, dass ein Blog ja so etwas wie das eigene Tagebuch ist und gerade in der Nähwelt oftmals die eigenen Kinder benäht werden.


Und ich muss sagen, bei uns ist es ja nicht anders.
Ephi ist mein Spitzname, Sophie der Name meiner Tochter. Der benähte Mann ist außen vor und wenn weitere Kinder folgen, wird er nicht erweitert. Ephissophie bleibt Ephissophie. Warum? Wie ihr auf dem Foto sehen könnt ist es die Bedeutung des Namens Sophie, um welchen sich der Blog eigentlich drehen sollte. Sophie kommt aus der Griechischen bedeutet in etwa "Weisheit" (Deshalb auch die griechischen Buchstaben für sophia. Dadurch auch das Wort "Philosophie". Die Liebe zur Weisheit. 


Und darum geht es auch auf dem Blog. Er ist mehr als nur Nähen, er dreht sich auch um Politik, um Familie, um das Leben als solches. Ich finde reine Nähblogs nach einiger Zeit nicht mehr lesenswert. Das heißt nicht, dass mein Blog superduper ist, sondern, dass ich ihn deshalb so aufgebaut habe. Und Ephissophie bedeutet eben "die Weisheit der Ephi". Das heißt eigentlich nur, dass dieser Blog meiner ist, meine Gedanken und Meinungen, Ideen widerspiegelt. Und trotzdem auch das Benähen für Sophie und mich beinhaltet.


Warum schreibe ich das? Mein Blog wird ein Jahr alt, hat klein angefangen, ist expandiert (Facebook. Instagram), verliert dadurch manchmal an Intensität und Überlegung. Soll es aber wieder sein. Hin und wieder. Nicht immer. Aber ich möchte auch deutlich, gerade zum Bloggeburtstag, nach euren Wünschen fragen. Nach euren Ideen für mich. Nach den Pros & Contras. Mir ist der Austausch  zu Euch wichtig. Ihr seid das, was meinen Blog am Leben lässt und ihn mit noch mehr Leben einhaucht. Ich schätze sehr viele unter Euch, wahrscheinlich die meisten. Ich freue mich darauf, Euch auch kennenlernen zu dürfen, und schätze die Freundschaften, die daraus entstanden sind. DANKE, denn ohne euch hätte mein Blog eventuell nicht so lange überlebt, wobei ich es doch irgendwie glaube, denn es ist ja meiner!


Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Leylin von Karlotta-Klamotta
Stoffe: Soft Touch schwarz und Pluma von Lillestoff
Plott: Eule von Fusselfreies
Plotterfolie von Plottermarie

Ab damit zu Ich-Näh-Bio, Kiddikram, Zeigt Neues und Meitlisache

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rock it Tutanachamun!

Als ich ins Probenähen von Schnittverhext und Nanas Nadelzauber eingeladen wurde, zwei selbstständige Labels, die gerne zusammenarbeiten, habe ich mich sehr gefreut. Gerade Lina kenne ich durch diverse Probenähen! Was mich aber noch mehr freute, war, dass ich einen Rock nähen durfte. Röcke haben es mir mittlerweile sehr angetan. Vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass viele meinen, sie mögen Röcke an mir. Nun also Kala.


Kala besticht durch die Vielfalt des Schnittes (Umstandsversion, Reißverschluss, Stoffarten), eine Leichtigkeit ihn zu nähen und vor Allem die Schnelligkeit. Röcke sind so ein schönes Zwischendurchprojekt. Bei Kala kann man auch gut Reststoffe verwenden, oder zwei Stoffe kombinieren, denn es ist lediglich ein Schnittteil vorhanden. Man kann es nach Belieben verlängern, verkürzen (Achtung: ich habe Originalgröße bei 1,57m genommen), Tüddelkram anbringen. Oder so wie ich: Fusselfreies verewigen.


Nur grau war mir nämlich doch einen Ticken zu fad. Und so habe ich, während des Probenähens von Fusselfreies, die Hyroglyphen verewigt. Bei jedem zweiten Schnittteil, das heißt viermal, entdeckt man jetzt Hyroglyphen in Bordeaux. Angenehm zu Bügeln / Pressen war es ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich aufgrund der Falten.


Leider habe ich keinen zweiten Rock genäht, was nicht an nicht-vorhandenen-Stoffen lag, sondern daran, dass am ersten Tag des Probenähens meine Overlock kaputt ging und nichts geht über meine Overlock. Ich kann es nicht anders sagen, für mich sind die Ergebnisse nicht sauber genug, auch nicht mit Fakeoverlockstich. Heute kommt sie aber wieder. Wenn das kein Grund zu feiern ist!


Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Kala von Schnittverhext und Nanas Nadelzauber in Größe M
Stoff: Grauer Sweat von Lillestoff
Plott: Ägypten von Fusselfreies

Ab damit zu RUMS, Zeigt Neues und Ich-Näh-Bio

Dienstag, 19. April 2016

Neue Jacken braucht das Kind.

Aber eigentlich Sommerjacken. Denn der Winter und Herbst ist vorbei. Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, für kühlere Tage vorzusorgen und war begeistert von der kleinen Kaja von Goldkrönchen. Vor Allem, da ich die Stoffe endlich verwerten konnte, die schon ewig herumlagen und für mich keine Bestimmung mehr gefunden hätten. Ich meine, was macht man mit einem Rest Doubleface Funktionsfleece? 


Somit können wir nun - fast - im Partnerlook herumlaufen. Ich hätte eigentlich auch die große Kaja probenähen dürfen, bzw. war schon in der Gruppe, die Stoffe gewählt und dann ging meine Overlock kaputt. Das habe ich immer noch nicht so wirklich verkraftet. Trotzdem bin ich erst einmal aus einigen Projekten ausgestiegen. Zwar sagen mir alle, hey für was hast du deine Nähmaschine? Aber damit nähe ich keine 3m-Stoffe. Das ist mir dann doch zu anstrengend und unsauber. 


Diese Kaja habe ich mit der Overlock genäht und zwar mit Futter. Ich habe also den Doubleface doppelt genommen. Nun ist die Jacke super kuschelig und auch sehr wärmend. Als Verschluss habe ich mich für einen Gürtel aus Regentropfen entschieden, denn die Jacke wird mit zwei Plotts nach Cutting Curves geziert. Einer Pfützenhüpferin und einer Wolke, in welcher der Text "I love rainy days" steht. Diese werden zwar noch gut verdeckt, aber wenn die Kleine noch ein paar Zentimeter größer ist, kann man sicherlich auch diese genauer erkennen. Was mich allerdings am meisten freut, ist, dass ich nun 60€ für einen Stoff in zwei Mäntel investiert habe. Am Anfang dachte ich "für einen Mantel sind 60€ Stoff schon echt viel". Mittlerweile sage ich "für zwei Jacken ist das echt wenig". Beide haben Kapuzen und einen Gürtel, sind super bequem. Und ich bin echt stolz, dass ich Jacken nähen kann. Das war für mich immer ein Horror Projekt, also eine Herausforderung. Nächste Woche nähe ich mir noch eine Jacke. Ich bin mal gespannt, wie ich mich dabei anstellen werde. Gut, dass ich für diese Stoffe die Nähmaschine nutzen kann. Noch kurz aber zur KaJa. Was macht diese Jacke vor Allem aus? Dieser tolle große Kragen und diese wunderbaren Zipfel und es ist super schnell genäht. Diverse Verschlussmöglichkeiten. All das vereint die Jacke und danach strahlende Kinder. 


Herzlichst, eure Ephrata

Stoff: Doubleface Funktionsfleece von Alles-Für-Selbermacher und Dancing Drops von Lillestoff
Folie: Plottermarie 

Donnerstag, 14. April 2016

Vom Glauben [An sich selbst und Gott und die Welt]

Als Georgi den Buddha in unserer Fusselgruppe zeigte, war ich erstmal gleich abgeneigt. Nicht wegen des Designs, sondern weil ich überzeugte Christin bin und mich auf meinen Glauben fokussiere. Aber der Stil und die Feinheiten überzeugten mich mal wieder. Und so suchte ich im Internet nach Inspiration, wie ich den Buddhismus für mich interpretieren könnte. Dabei stolperte ich über zwei Sprüche, die ihr mittlerweile auch überall entdecken könnt. Ich fand sie passend zu mir, meiner Situation und meinem Leben und so beschloss ich meinen Plan umzusetzen.
Anfangs war ich etwas traurig, dass meine Idee dann von allen so aufgenommen werden konnte, fühlte mich dann richtig unkreativ, aber ich wusste, es ist mein Text, welcher überzeugen soll. Nicht immer nur mein Werk. Sondern die Person dahinter. Und das bin ich.

Ich habe mir also ein Top und einen Turnbeutel genäht, mit einigen Stolpersteinen, aber diese bin ich ja mittlerweile gewohnt: Krankheiten, Ideen, die sich nicht gleich oder 100% umsetzen lassen. "Tu was du willst. Aber nicht weil du musst". Wie oft ging es mir die letzte Zeit so. Wie oft fiel ich dadurch auch kurzzeitig in kreative Löcher. Wenn man jeden Tag an mindestens einem Probenähen oder - Plotten sitzt, dann reicht ein kleiner Zwischenfall und man kommt ins Rudern. Eine nicht rechtzeitige Stofflieferung. Ein gerissener Faden oder einfach fehlende Muse. Wie oft habe ich dabei mich und meine Familie vergessen. Ich mache dies gerne, aber ich bin ein Mensch, bei dem alles nach Plan laufen muss, und der eigentlich auch gerne viel Zeit und Kreativität in diese Pläne investiert. Ich möchte voll und ganz und ganz überzeugen. Und eigentlich auch abliefern. Nicht immer läuft dies nach Plan. Was ich am Probeplotten genieße, ist, dass ich doch mehr freie Wahl habe, was Materialien angeht und Schnitte nähen kann, die mir sehr gefallen und stehen oder auch mal Neues wagen. Es lässt meine #Schlummerschnitte-Liste ein wenig schrumpfen. Es reicht ein Beispiel. Ich kann auch mal basteln, mal eine Kiste oder eine Wand dekorieren. Das macht mir Spaß. Doch der Zeitdruck bleibt. Da gibt es dann oft in zweiter Linie kein Wollen mehr, sondern ein Müssen. Denn man geht mit jeder Arbeit Verpflichtungen ein. Verpflichtungen, die dann eben erstrangig sind, nach wirklichen Schwierigkeiten im Leben 1.0. Verpflichtungen, die zeitlich und finanziell einschränken, aber trotzdem wahnsinnig geliebt werden. Es ist schwierig, das zu erklären. Weil man es mal liebt und mal hasst. Weil man gerne will und es doch ein Muss werden kann. Weil es im Leben eben nicht nur ein Wollen gibt. Leider. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, mehr auf meinen Bauch und mein Herz zu hören. Mehr, was ich will. Was ich gerne mache. Nicht, weil andere es von mir verlangen. Man wird erfolgreich und glücklich, wenn man etwas gerne und voller Überzeugung macht.
Deshalb gehe ich mit einem Lächeln in die Zukunft. Dann verändert es sich zum Guten. Und wenn ich auch anderen ein Lächeln entgegenbringe, bekomme ich mehr Lächeln zurück. Es ist ein Geben und Nehmen. Ein Aufheitern und Aufmuntern. Und manchmal auch ein erlösendes Grinsen. Mehr braucht es manchmal nicht, als ein Lächeln. Oder ein offenes Ohr. Offene Arme. Ich habe passend zu dieser Offenheit eine Seite (nach dem Vorbild von Herzileien) eingerichtet, indem ich erkläre, was für mich Probenähen und - Plotten bedeutet und was ich für Erwartungen habe an den Designer bzw. was ich ihm versprechen kann und was nicht. Es ist nicht viel, was ich versprechen kann, aber es ist eine absolute Offenheit und Ehrlichkeit, die ich euch entgegenbringen möchte.


Deshalb passen diese Sprüche zu mir. Mit einem Lächeln in die Zukunft gehen und das tun was ich will, nicht weil ich muss. Aber passen sie nicht zu uns allen? Vielleicht ist deshalb für einen jeden von uns ein Glaube an etwas etwas so Relevantes. Wer nicht an Gott glaubt, glaubt vielleicht an seine Karriere oder vertraut auf seine Familie. Aber wie soll man leben ohne an was zu glauben und versuchen sein Bestes zu geben und auf etwas hinzuarbeiten? Das weiß ich nicht.
Wer meinem Blog längere Zeit folgt, weiß, dass ich sicherlich nicht dem Buddhismus folge und auch nicht auf die große Managerkarriere hinarbeite, aber ich glaube. Ich glaube in erster Linie an Gott und ein Leben nach dem Tod. Ich vertraue auf meine Familie. Ich vertraue darauf, dass sich immer wieder neue Chancen im Leben für alles ergeben und ich glaube auch an eine Nähwelt und Plotterwelt, in der Fairness, Respekt und Liebe Hand in Hand gehen. Deshalb gehe ich diesen Schritt und sage "Das kann ich dir bieten. Ob es dir reicht, musst du entscheiden". Irgendwie muss ich dann doch hin und wieder auf mein Herz hören und mir sagen "Stopp. Ich will tun, was ich will" auch bzgl. der Nähwelt. Und auch mehr an mich glauben, was die Ergebnisse angeht und die Meinung, die ich dazu vertrete (vor wem muss ich mich rechtfertigen?!).


Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Lupita von Milchmonster
Stoff: Lachs-Melange von Lillestoff
Plott: Buddha von Fusselfreies
Folien von Plottermarie und Plotterprinzessin

Ab damit zu RUMS, Ich-Näh-Bio und Rarität-Zeigt Neues

Die Strickhose liebe ich, leider geht sie derzeit kaputt. Da ich am Montag zum ersten Mal mit Strickstoff gearbeitet habe, habe ich beschlossen mir demnächst eine neue Strickjogginghose zu nähen. Ich mag sie sehr. Sie ist warm und kuschlig. Und hat ein Loch :/

Dienstag, 12. April 2016

Manchmal reicht auch einfach.

Ich habe meiner Kleinen für ihr Seemannszelt ein paar Kissen genäht. Es werden noch weitere folgen in groß und klein. Da ich unisex sehr mag, sollten sie auch jungstauglich sein.Wer weiß, was noch kommt bei uns.


Dafür habe ich die Plotterdatei von Nordkind genommen und auf einen weißen Unistoff aus 100% Baumwolle aufgebügelt. Danach habe ich den Stoff gedoppelt und ungefähr den Umriss mit Beachtung einer Nahtzugabe eingezeichnet und geschnitten. Das orangne Boot ist dabei absichtlich etwas kleiner als das rote.


Die Stoffe habe ich nun rechts auf rechts gelegt, unter Beachtung einer Wendeöffnung zusammengenäht mit Watte gefüllt und dann von Hand verschlossen. Das war es auch schon. Ziemlich einfach und trotzdem fand Susann die Kissen wirklich wundervoll. Manchmal braucht Nähen nicht viel: nicht viel Zeit, nicht viel Material, nicht viel Tüddelkram.

Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Eigenes.
Stoff: Baumwolle von Ikea
Plott: Bötchen von Nähkind

Ab damit zu CreaDienstag, HOT und Dienstagsdinge 
Und rarinäht

Vielleicht mag ja jemand auch beim Sew Along zum Thema #Schlummerschnitte mitmachen? Unsere ersten zwei Wochen laufen noch und diese brauchen weder viel Zeit, noch Stoff, noch TamTam.





Sonntag, 3. April 2016

Probeplotten [Fusselfreies Löwen, Katzen,...]

Zurzeit bin ich so ne kleine Schlafkappe. Ziemlich nähfaul, was aber an unterschiedlichen Aspekten liegt. Ich bin da ganz froh, dass Georgi mir immer wieder so tolle Designs hinwirft und ich dann mehrere Dinge nähen muss (von mir aus), weil es mir so gut gefällt. Während ich das schreibe, nähe ich schon die nächsten zwei Sachen, welche ich euch dann kommende Woche präsentieren darf.
Das erste Teil, welches ziemlich schnell fertig war, kann ich euch leider noch nicht zeigen, aber bald! Das zweite Teil habe ich gestern Abend noch schnell genäht und es kam so gut an, dass meine Maus es nicht mehr ausziehen wollte. Sie hat sogar darin geschlafen. Und ich war sehr unsicher, ob sie die CuddleMe überhaupt tragen würde, denn ihre erste hatte sie noch nie an. Ist ja keine Jacke, hat ja keine Knöpfe, hält nicht warm und unpraktisch ist es auch - das war ihre Einstellung dazu. Und so hängt ihre erste CuddleMe an der Garderobe ab, während die neue, geziert mit dieser wunderschönen Katze, sogar spazieren getragen wird. Und zwar voller Stolz. Gerade schlummert sie wieder friedlich darin. 


Das ist immer das, was mich am glücklichsten macht. Wenn sie es nicht abwarten kann, die Sachen zu tragen, sie mir aus der Hand krallt. Dieses Mal war es so schlimm, dass sie sich schon die Flexfolie mit der entgitterten Katze knallte und laut rief "meine Katze". Auch gestern Abend war es dann ein leichter Kampf an der Overlock à la "Mama, wann bist du endlich fertig". Und dann mussten wir direkt Fotos machen gehen. Aber nicht der Papa, weil der soll hintendran Quatsch machen. Nun ja, sie hat uns im Griff. ;) aber es macht mich wirklich glücklich, dass ich sie benähen darf und dass sie sich sehr darüber freut. Manchmal auch zu sehr, denn ihrer Meinung nach kann Mama auch Playmobil nähen und überhaupt der Kleiderschrank besteht nur aus von mir genähten Sachen. Naja nahezu, wenn man ehrlich ist. Apropos. Ich geh mal weiter aufräumen, denn mein Freund ich tauschen gerade Regal gegen Regal (Bzw den Inhalt) und Schreibtisch gegen Schreibtisch aus, sodass ich dann mein eigenes kleines Näheck habe. Ein tolles Gefühl. 


Ein tolles Gefühl ist aber auch, dass ich weiß, dass nun die Arbeit der letzten zwei Wochen ab morgen in die virtuelle Welt hinausposaunt wird. Unser #Schlummerschnitt-SewAlong startet ab heute Nacht null Uhr und wir sind sehr gespannt, wie viele mit uns Röcke mitnähen werden, die sie noch nie genäht haben. Ich persönlich bin ja kein Rockträger mehr, weil ich meine Beine nicht mehr mag. Außer Maxiröcke. Trotzdem habe ich über fünf Rockschnittmuster auf meinem Rechner, die ich noch nie genäht habe. Ich werde vielleicht zwei nähen, einen habe ich schon monatelang zugeschnitten, den anderen habe ich für morgen vorgesehen. Außerdem erscheint diese Woche noch Luciano von UNIKATze, mein erstes Rockprobenähen. Ich bin mal gespannt, was ihr dazu sagt. Aber eigentlich hoffe ich vielmehr, dass ganz viele von euch beim Rock mitmachen, denn auch die Verlosung, die es unter den Teilnehmern geben wird, hat es absolut in sich (Wir sehen uns dann noch einmal! Mehr verrate ich nicht!). Also morgen geht es los bei Herzileien. Seid ihr dabei?

Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: CuddleMeGirl von Schaumzucker
Folie: Von Plottermarie

Freitag, 1. April 2016

Probeplotten [Katielas FlaminGOs]

Heute zeige ich euch eines der Frühlingsoutfits meiner Tochter aus #Schlummerstoffen, welche seit letztem Sommer auf das Vernähen warten. Eigentlich wollte ich einen Jumpsuit daraus nähen, aber manchmal kommen einem andere Schnittmuster in die Quere. Und so habe ich endlich den Schnitt Cutee von NipsNaps ausgedruckt. Ärgerlich war erst einmal, dass die Seitenzahlen, dank der makerist-Werbung, leider gar nicht mehr stimmen. So etwas nervt mich total, denn auf dem PC via AdobeAcrobat-Reader nach kleinen Zahlen, die kreuz und quer gestreut sind, zu suchen, finde ich ziemlich zeitraubend. Unnötige Zeit raubend. In dieser Zeit hätte ich schon längst den Plott entgittern können, auch wenn dies bei Katies Plotts ziemlich schnell geht, ich bin dank Fusselfreies ja Einiges gewöhnt. Und so habe ich mich dafür entschieden, so klein wie möglich zu Entgittern. Okay, das liegt auch daran, dass ich nicht mehr viel rosa und pink übrig hatte.


Und so lächeln, nicken, was auch immer sich diese beiden Flamingos dezent zu. Aber wie ihr sehen könnt, sind da noch ein paar mehr zu entdecken. Die Farben finde ich übrigens der Knaller an meinem Mäuschen, jetzt verstehe ich, warum sie so gerne Pink trägt, sie weiß, was ihrem Typ schmeichelt und hat einfach ein gutes Farbgefühl. Nix gender und Mädchen-Glitzer-Glitzer. Nein, Spaß beiseite.


Die Tunika habe ich doppellagig genäht und mich ein wenig über den vielen Stoffverbrauch geärgert. Ich bin da ehrlich: Schnitte mit viel Stoffverbrauch nähe ich ungerne zweimal in einer Größe. Da kommt der Schwabe in mir zum Vorschein, der eigentlich von meinem badischen Verlobten verkörpert wird. Auch habe ich die Tunika etwas anders genäht: ich habe statt mit Fäden zu raffen vorrätiges Framilonband verwendet und auf die Größe des oberen Oberteils (Ausgenommen Nahtzugabe) geschnitten. Ich finde das Ziehen während des Nähens zwar äußerst anstrengend, dafür fallen aber die Falten akkurat. Auch das Bindeband habe ich weggelassen, und einfach beim Halsausschnitt den Stoff ein wenig umgelegt und gesäumt. Hinten habe ich dafür einen Kam Snap angebracht (wir haben ja immer recht viel Luft in der Kleidung). Die Seitenteile sind bei mir verbunden, dh zusammen verschlossen und nur unten ein wenig geöffnet, ähnlich eines Schlitzes. Das war aber ein Versehen, manchmal hilft es die Anleitung ganz durchzulesen. Naja nächste Woche, in Vorbereitung zum Cardigan-Schlummerschnitt weiß ich dann Bescheid.


Wenn ihr rechts in meine Seitenliste schaut, könnt ihr meine ausgewählten #Schlummerschnitte erkennen. Eine kunterbunte Mischung an Designern und Schnörkelkurs. Mal nähe ich etwas Schnelles, mal mit wenig Luft zum Atmen (Wenig Zeit!). Aber die letzte Zeit habe ich euch so viel gezeigt, dass ihr es mir hoffentlich verzeiht, wenn es an Probearbeiten jetzt mal wieder ruhiger zugeht. Gerade nachmittags möchte ich wirklich rund um die Uhr für meine Kleine da sein. Heute werden wir wieder einen Spielzeugtag angehen. Denn nicht nur bei den Schnittmustern räume ich auf, sondern auch in der Wohnung wird aussortiert. Wir spielen und alles, was mir wesentlich zu einfach oder nicht zeitintensiv erscheint, wird in die "Babykiste" gepackt und ins Kämmerchen gestellt. Daran merke ich immer wieder, wie schnell die letzten 2,5 Jahre nun vergangen sind. Bald hat auch mein Blog schon Geburtstag. Eine merkwürdige Vorstellung. Und was sich innerhalb eines Jahres so angesammelt hat, könnt ihr echt die nächsten Wochen bei mir lesen. Vielleicht mag jemand auch mit "abarbeiten". Dann schaut mal in den Regeln und FAQ nach, wie unser SewAlong so ablaufen wird. Am Montag geht es los, mit dem Thema "Rock". Ich bin gespannt auf eure Röcke.

Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Cutee von NipsNaps in Größe 104
Stoffe: Aus der Kamahamehaserie von Hamburger Liebe
Plott: FlaminGO von Katiela, erscheinen heute Abend
Folien über Plottermarie

Ab damit zu Freutag, Kiddikram und Meitlisache
Und zu Rarinäht

Dienstag, 29. März 2016

Schlichte Männer.

Schon länger liegen diese Fotos auf meinem Rechner und warten darauf die virtuelle Welt zu erobern. Heute darf ich sie euch, mit Erlaubnis von Kathrin von Nordkind, zeigen, denn die Collegezahlen sind eine Plottdatei von ihr, welche noch nicht erschienen ist (wir wissen auch noch nicht genau, wann sie erscheinen werden). Collegezahlen - endlich mal was für die Männer. Dachte ich und habe meinem Verlobten sein Geburtsjahr auf ein Shirt gepeppt.


Wenn ich ihm ein Shirt nähe, dann dieses. Für ihn reicht das Schnittmuster vollkommen aus. Vielleicht hole ich es ihm auch noch mit Rundhalsausschnitt und demnächst möchte ich es in Langarm nähen - für laue Sommerabende, aber er braucht kein Schnickschnack. Seine Reaktion auf den Plott: "Cool, aber hätte ich nicht unbedingt gebraucht". Männer halt. Bei der Farbauswahl habe ich mich vollends an seine Vorstellung gehalten, nur mit dem Gelb zu Petrol musste ich ihn ein wenig überzeugen. Ich glaube, er wollte zu Grau greifen (hab es schon längst wieder vergessen).


Ein passender Übergang: Habt ihr auch Schnitte, die schon längst in Vergessenheit geraten sind? Weil immer wieder neue Schnitte auftauchen und ihr sie ständig kaufen müsst? Macht ihr auch bei jeder 2 oder 3Euro-makerist-Aktion mit und es landen schnell über 10 neue eBooks in eurem Warenkorb? Und wird die Zeit einfach nicht mehr? Tja, so geht es mir und zwei anderen Bloggerinnen auch und wir dachten: "da müssen wir jetzt etwas dagegen unternehmen". Zack, habe ich 12 eBooks gelöscht und nur noch eins gekauft und schnell wurde die Idee in die Tat umgesetzt und wir starten schon Montag mit unserer #Schlummerschnitte Blogreihe. Wenn ihr rechts in meine Seitenleiste schaut, könnt ihr ein Foto zu den jeweiligen Themen und den beiden anderen Bloggerinnen sehen. Wir berichten euch diese Woche noch einiges zum Thema. Aber um es kurz zu fassen: Schlummerschnitte sind Schnitte, die schon ewig auf dem PC schlummern und noch nie genäht wurden. Und zwar dieses Mal Schnitte, die du für dich nähst (Für den Mann und das Kind habe ich auch noch einige hier liegen, autsch). Wir freuen uns auf jeden, der dabei sein möchte, egal ob einmal oder zwölfmal und wir haben noch mehr auf Lager für euch!


Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Max von Pattydoo in Größe L
Stoff: Ringel in Petrol-Weiß von Nosh Organics
Plott: Von Nordkind

Ab damit zu CreaDienstag, Ich-Näh-Bio und Hot

Dienstag, 22. März 2016

Probeplotten [Hasen von Plottermarie & Bine Brändle]

Mein Kind hat die Grippe und so nutze ich es einfach Dinge zu zeigen, welche vor einer Woche entstanden sind. Aber die heute verbloggt werden. Ich komme nämlich zu nix mehr. Nur zum Organisieren von #Schlummerschnitte[n]. Was ziemlich viel Zeit beansprucht. Auch mein Plotter läuft nebenbei, aber an die Maschine, geschweige denn ans Zuschneiden, kann ich mich bei Fieber um die 40 Grad nicht setzen. Somit komme ich demnächst wieder in Verzug, aber was soll's.


Heute zeige ich euch also nur schnell die Hasen und Hühnerdateien, welche von BineBrändle illustriert und von Anja von Plottermarie in Plottdateien umgewandelt werden. Eine wunderbare Kombination, wie ich finde. Und ihr wisst nicht, wie ich mich gefreut habe, dass ich mit diesen beiden Damen zusammenarbeiten darf. Von Bine habe ich zwei Bücher hier und während ich das schreibe sitze ich unter unserer Kleiderbügellampe. ;)


Ich hab mich für das Nähen von Ostersachen entschieden, die aber auch darüber hinaus verwendet werden können. Leider sind die Fotos absolut nix geworden. Denn die Punkte haben ganz schön vor meiner Kamera geflimmert. Ich habe die Werke einem sehr lieben Menschen geschenkt, denn wie man bekanntlich weiß, bin ich absolut kein Fan von Ostern bzw. dem, was aus Ostern gemacht wird. Schlimm mit mir.


Ich habe für die Werke viele meiner Reststoffe verwendet, alle aus Baumwolle. Wenn ihr wüsstet, wie ich es liebe immer wieder Baumwolle in die Hand zu nehmen. Für mich immer eine super Abwechslung zum Jersey & Sweatgefummel.


Herzlichst, eure Ephrata

Schnittmuster: Bestecktaschen nach dem Freebook Chloe von Modage / MugRugs nach dem Freebook von Pech&Schwefel
Plott: Hühner & Hasen von Plottermarie&BineBrändle - diese bekommt ihr derzeit als kleines Osterhäppchen kostenlos!

Ab damit zu CreaDienstag und HOT

Außerdem möche ich hier schon einmal erwähnen, dass es bald eine neue Linkparty geben wird namens #Schlummerschnitte. Und zwar ab dem 4. April. Wir möchten Schnittmuster, die auf unserem PC schlummern, zum Leben erwecken. Wir, dass sind Lisa von Herzileien, Yvonne von NeedleOwl und ich. Und wir wünschen natürlich große Beteiligung!

Montag, 21. März 2016

Probeplotten [Fusselfreies Elefantenparade: von Vielschichtigkeit]



Ich weiß, Georgi liebt meine Texte. Und so muss ich echt nachdenken. Ich liebe Elefanten. Aber philosophisch und psychologisch fällt mir da jetzt nichts ein, worauf ich eine Anekdote aufbauen könnte. Also schnell googlen. Ah doch. Da gibt es was.
Elefanten - Dickhäuterig sein - Elefantengedächtnis. Psychologisch. Alles klar. Unsensibel sein wie der Elefant im Porzellanladen bis hypersensibel. Ein vielschichtiges Tier. Sind wir nicht alle Elefanten?! 



Ich glaube, jeder Mensch ist sensibel auf seine Art und Weise, auch wenn er ne dicke Haut haben sollte, versteckt sich darin immer ein weicher Kern. Außer man ist schon so verhärtet wie ein Mangostein. Bei mir steckt gerade nur ein dicker fetter Fels im Kopf: nix geht mehr könnte man sagen. 



Vielschichtigkeit. Das ist ein Wort, welches sicherlich auch zu Georgi und Max von Fusselfreies passt. Erstens sind die Arbeiten immer super filigran, viele Schichten zum abarbeiten und ich muss sagen: Entgittern ist mein neues Mantra. Es entspannt mich absolut. Außerdem haben sie schon so viele wunderbare verschiedene Dateien herausgebracht. Vielschichtig eben. Wie die Elefanten. Wir sind eben doch alle Elefanten. 

Herzlichst, eure Ephrata 

Schnittmuster: Lupita von Milchmonster
Stoff: Jersey in Mint-melange von Lillestoff
Plott: Elefant von Fusselfreies
Folie: Metallic Flex von Plottermarie 

Noch schnell zu den Fotos und natürlich auch dem Schnitt. Wie ihr seht fühle ich mich in Lupita sehr wohl und ich glaube das könnte ein Standardschnitt für mich werden. Demnächst möchte ich unbedingt die Kleidversion ausprobieren. Ich habe oben eine 34 genäht und es dann auf 40 auslaufen lassen. Das ist für mich jetzt zum Wohlfühlen. Ihr wisst ja, ich hab so einen "fetten" Hüftbereich ähnlich dem eines Elefantens. Und so verstecke ich diesen Bereich etwas. Ganz nach meinem Geschmack. Die Fotos sprechen glaube ich dafür. Mittlerweile ist es mir relativ egal, wie ich darauf aussehe. Ich weiß, dass 50% der Fotos im Papierkorb des PCs landen und die Trefferquote gering ist. Ich weiß, ich zeige mich nicht in jeder Pose von meiner Schokoladenseite. Auch die Fotos sind vielschichtig. Ich bewege mich relativ frei vor der Kamera, hinter welcher mein Freund steht und knipst. Bei diesem Shooting habe ich einfach drauflosgetanzt. Mich wild im Kreis gedreht und dabei sind wirklich interessante Fotos entstanden. Ich habe eins dann als Outtake in unsere Facebookgruppe gepostet und sehr süßes Feedback bekommen. Deshalb zeige ich sie euch auch hier. Das hier ist kein Fashion Blog. Es geht um DIY, Spaß, Familie und Politik. Klar möchte ich euch die Werke sehr nahe bringen und auch dafür werben - und wie mache ich das besser, als damit, dass auch ich nicht perfekt bin und trotzdem super Spaß an der Sache habe?! Bald wird mein Blog ein Jahr alt. Mal sehen, wie ich mich weiterhin entwickeln werde. Bisher sehe ich ziemlich große Fußstapfen, die ich machen durfte. Und mittlerweile mehr Vielschichtigkeit und Vielfältigkeit. Bald kommt noch mehr dazu. Wartet es ab!  

Außerdem möche ich hier schon einmal erwähnen, dass es bald eine neue Linkparty geben wird namens #Schlummerschnitte. Und zwar ab dem 4. März. Wir möchten Schnittmuster, die auf unserem PC schlummern, zum Leben erwecken. Wir, dass sind Lisa von Herzileien, Yvonne von NeedleOwl und ich. Vielleicht auch noch mehr. Und wir wünschen natürlich große Beteiligung!

Ab damit zu Ich-Näh-Bio